1989
Artikel Jahr
| 330px|Abzug sowjetischer Truppen aus dem Afghanistan Die sowjetischen Truppen werden aus Afghanistan abgezogen |
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Das Jahr 1989 stand maßgeblich unter dem Einfluss der politischen Umwälzungen in den europäischen Ostblockstaaten, welche durch wachsenden Protest der Bevölkerung hervorgerufen wurden. Mit dem Abbau der Grenzanlagen Ungarns zu Österreich im Mai, der Grenzbefestigungen der Tschechoslowakei im Dezember und dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 kam es zur Öffnung des Eisernen Vorhangs. Dies leitete das Ende des Kalten Krieges ein und markierte das Ende des „kurzen 20. Jahrhunderts“. In China löste dagegen das Militär am 3. und 4. Juni 1989 die monatelange Besetzung des Platzes des himmlischen Friedens mit dem Tian'anmen-Massaker gewaltsam auf und unterband die Bestrebungen von Studenten nach weitergehender Öffnung der Gesellschaft und Demokratie.
Die Sowjetunion zog indessen ihre Truppen aus Afghanistan zurück. Damit war auch der zehn Jahre lang andauernde Afghanistan-Krieg beendet. Im Januar 1989 trat George H. W. Bush das Amt des 41. Präsidenten der Vereinigten Staaten an. Bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten 1989 wurde Richard von Weizsäcker im Amt bestätigt.
Jahreswidmungen
Linkbox Andere Kalender
- Der Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Stieleiche (Quercus robur) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
Ereignisse
Politik und Weltgeschehen
Januar
- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz.
- 1. Januar: Das zwischen den USA und Kanada geschlossene Freihandelsabkommen tritt in Kraft.
- 2. Januar: Ranasinghe Premadasa wird neuer Staatspräsident von Sri Lanka.
- 20. Januar: Amtseinführung von George H. W. Bush als 41. US Präsident. Er löst Ronald Reagan ab.
- 21. Januar: Ungarns Kommunisten verzichten auf ihre verfassungsmäßig garantierte Führungsrolle.
- 29. Januar: Die Wahlen zum West-Berliner Abgeordnetenhaus enden mit einer Sensation: Die CDU/FDP-Koalition unter Eberhard Diepgen verliert ihre Mehrheit, die FDP scheitert an der 5%-Hürde, die CDU stürzt um über acht Prozent - gleichzeitig ziehen die rechtsradikalen Republikaner erstmals in ein westdeutsches Parlament.
Februar
- 2. Februar: Ergebnislos gehen die Wiener MBFR-Verhandlungen über eine Truppenreduzierung in Europa nach 16jähriger Dauer zu Ende.
- 3. Februar: Umsturz in Paraguay, Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (danach bis zum Tod im Exil in Brasilien)
- 4. Februar: Illegale Gründung des Umweltnetzwerkes Grüne Liga in der DDR
- 6. Februar: Erstes Treffen am Runden Tisch in Warschau. Die Kommunisten geben Macht ab.
- 14. Februar: Durch eine Fatwa abgesichert ruft der iranische Revolutionsführer Ruhollah Chomeini zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf. Sein Buch Die satanischen Verse richte sich gegen den Islam, den Propheten und den Koran.
- 15. Februar: Der im Mai des Vorjahres begonnene sowjetische Truppenrückzug aus Afghanistan ist abgeschlossen
- 17. Februar: In Marrakesch gründen Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien und Tunesien die Arabische Maghreb-Union. Der Zusammenschluss bezweckt das Anstreben einer Wirtschaftsunion und eine einheitliche Politik in Belangen Nordafrikas.
- 24. Februar: Staatsgäste aus 163 Ländern erweisen in Tokio dem verstorbenen Kaiser Hirohito die letzte Ehre.
- 26. Februar: Taba-Abkommen in Ägypten
März
- 9. März: In Wien beginnen Abrüstungsverhandlungen in Europa, an deren Ende der im Jahr 1992 wirksam werdende Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa stehen wird.
- 12. März: Landtagswahlen in Österreich bringen für die regierenden Parteien SPÖ und ÖVP deutliche Verluste, eindeutiger Sieger ist die rechtsgerichtete FPÖ unter ihrem Parteiobmann Jörg Haider
- 12. März: Kommunalwahl in Hessen bestätigen den Trend: herbe Verluste für CDU und FDP, Stagnation bei SPD und Grünen, deutliche Hinzugewinne für die rechtsradikalen Parteien NPD und Republikaner
- 13. März: Ein geomagnetischer Sturm legt die Stromversorgung in der kanadischen Provinz Québec lahm.
- 13. März: Ein bei Sprengungen im DDR-Kalirevier Merkers ausgelöster Gebirgsschlag führt obertägig zu schweren Bauschäden in der Gemeinde Völkershausen.
- 16. März: Das Abgeordnetenhaus von Berlin wählt mit den Stimmen von SPD und Alternativer Liste (Grüne) den Sozialdemokraten Walter Momper zum Regierenden Bürgermeister von West-Berlin
- 26. März: Wahl der obersten Volksversammlung in Laos
- 26. März: Erstmals dürfen in der Sowjetunion Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreter im Volksdeputiertenkongress frei wählen.
- 28. März: Serbien beendet die Autonomie des Kosovo und Vojvodinas.
April
- 2. April: Wahl von Zine El Abidine Ben Ali als Staatspräsident in Tunesien
- 5. April: Wiederzulassung der Solidarność in Polen
- 9. April: Massaker vor dem Parlamentsgebäude in Tiflis, Georgische Sowjetrepublik
Mai
- 2. Mai: Ungarn beginnt den Abbau seiner Grenzsperren nach Österreich, der Eiserne Vorhang und die Berliner Mauer bekommen ernsthafte Risse, bis Ende des Jahres haben auch die Tschechoslowakei und die DDR ihre Grenzbefestigungen geöffnet.
- 7. Mai Kommunalwahlen in der DDR. Zahlreiche Wahlmanipulationen werden von Oppositionellen festgestellt.
- 9. Mai: Slobodan Milošević wird Staatspräsident von Serbien.
- 23. Mai: Die Bundesversammlung wählt Richard von Weizsäcker zur zweiten Amtszeit als Bundespräsident.
Juni
thumb|[[Tadeusz Mazowiecki (1989)]]
- 3. Juni: Mit zirka 18.000 Fahrzeugen demonstrieren zigtausende Berliner gegen das vom rot-grünen Senat unter Walter Momper (SPD) verordnete Tempolimit 100 auf der AVUS und sammeln über 100.000 Unterschriften. Die AVUS war die einzige limitfreie Autobahn innerhalb West-Berlins.
- 4. Juni: Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking, China
- 4. Juni: Tod von Ayatollah Khomeini im Iran. Ayatollah Chāmene'ī rückt an seine Stelle.
- 4. Juni: Bei den ersten demokratischen Parlamentswahlen in Polen gewinnt das „Bürgerkomitee“ und Tadeusz Mazowiecki (Solidarność) wird designierter erster nicht-kommunistischer Ministerpräsident. Mit dieser Wahl beginnt die politische Wende im Ostblock.
- 6. Juni: Ayatollah Seyyed Alī Chāmene'ī wird Staatsoberhaupt in Iran auf unbestimmte Zeit.
- 6. Juni: Zu chaotischen Zuständen kommt es in Teheran bei den Trauerfeierlichkeiten für Ajatollah Ruhollah Chomeini. Fünf Millionen Menschen sind auf den Straßen der iranischen Hauptstadt.
- 11. Juni: France-Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt.
- 12. Juni: Staatsbesuch des russischen Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow in der Bundesrepublik Deutschland
- 18. Juni: Demokratische Senatswahlen in Polen
- 18. Juni: Bei der Europawahl in Deutschland glänzen die rechtsgerichteten Republikaner als Wahlsieger. Mit 7,1 Prozent der Stimmen ziehen sie auf Anhieb mit sechs Abgeordneten in das Europaparlament ein.
- 23. Juni: Wiederzulassung Ägyptens zur Arabischen Liga
- 30. Juni: Omar Hassan Ahmad al-Bashir wird nach einem unblutigen Militärputsch Präsident der Republik Sudan.
Juli
- 9. Juli: Carlos Menem wird Präsident von Argentinien.
- 17. Juli: Österreich beantragt die Aufnahme in die EG.
- 19. Juli: Der bisherige Staatsratsvorsitzende Wojciech Jaruzelski wird mit einer Stimme Mehrheit zum polnischen Staatspräsidenten gewählt. Die Opposition hat ihn in einer Kompromisslösung akzeptiert.
- 20. Juli: Die Militärregierung Myanmars stellt die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi erstmals unter Hausarrest.
August
- 6. August: Jaime Paz Zamora wird Präsident Boliviens.
- 19. August: „Paneuropäisches Picknick“ an der ungarischen Grenze zu Österreich bei Sopron, kurzzeitig wird ein Grenztor geöffnet, dabei können zirka 700 DDR-Bürger fliehen.
- 23. August Über 600 Kilometer von Reval über Riga nach Vilnius bilden eine Million Menschen eine Kette, um für die Unabhängigkeit der baltischen Staaten zu demonstrieren.
- 24. August: Wojciech Jaruzelski wird erster Staatspräsident und Tadeusz Mazowiecki Ministerpräsident in Polen.
- 25. August: Deutsch-ungarisches Geheimtreffen auf Schloss Gymnich bei Bonn, auf Initiative des ungarischen Ministerpräsident Miklós Németh mit Außenminister Gyula Horn und Botschafter Horváth. Mit Bundeskanzler Helmut Kohl, seinem Berater Horst Teltschik und Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Angeblich bundesdeutsche Kreditzusagen gegen ungarische Grenzöffnung.
September
- 11. September: Ungarn öffnet seine Grenze zu Österreich, Deutsche aus der DDR gelangen hier in den Westen.
- 23. September: Souveränitätserklärung Aserbaidschans
- 30. September: Hans Dietrich Genscher verkündete auf dem Balkon der Prager Botschaft die Ausreisegenehmigung für alle DDR-Flüchtlinge, die in die Botschaft geflüchtet sind.
Oktober
- 1. Oktober: Erste Sonderzüge mit DDR-Flüchtlingen aus der Deutschen Botschaft in Prag von Prag über das Gebiet der DDR nach Hof in Bayern
- 2. Oktober: Montagsdemonstration Leipzig mit 20.000 Teilnehmern
- 4. Oktober: Vereinzelte Straßenkämpfe am Dresdner Hauptbahnhof wegen der Durchfahrt der Züge mit DDR-Flüchtlingen aus Prag zwischen ca. 5.000 Demonstranten und der Volkspolizei in der sonst zumeist friedlichen Revolution.
- 7. Oktober: Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR; am Rande Ausschreitungen und Zuführungen in Berlin, Demonstrationen gegen das SED-Regime in Leipzig, Plauen u. a.; Gründung der Sozialdemokratischen Partei SDP in der DDR in Schwante bei Berlin
thumb|Sondermarke 40 Jahre [[DDR]]
- 9. Oktober: legendäre Montagsdemonstration in Leipzig mit 70.000 Teilnehmern, Durchbruch der „Wende“ in der DDR
- 16. Oktober: Leipziger Montagsdemonstration mit 120.000 Teilnehmern
- 18. Oktober: Erich Honecker tritt als Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED zurück, sein Nachfolger wird Egon Krenz.
- 23. Oktober: 300.000 Demonstranten in Leipzig
- 23. Oktober: Die neue Verfassung Ungarns tritt in Kraft.
- 23. Oktober: Ausrufung der Republik und Ende der Volksrepublik Ungarn
- 25. Oktober: Der Sprecher des sowjetischen Außenministeriums, Gennadij Gerassimow, teilt die 'Sinatra-Doktrin' ('I did it my way') mit: Die kommunistischen Bruderstaaten dürfen über ihren politischen Weg selbst und unabhängig von Moskau entscheiden.
- 26. Oktober: Sozialabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Schweden
- 26. Oktober: Demonstration in Dresden mit 100.000 Teilnehmern (Cockerwiese)
- 30. Oktober: Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein.
November
- 3. November: Die DDR gestattet ihren dortigen Bürgern die direkte Ausreise aus der ČSSR in die Bundesrepublik Deutschland, nachdem erneut etwa 5.000 Menschen in die westdeutsche Botschaft in Prag gelangt sind.
- 4. November: Demonstrationsaufruf der DDR-Künstlerverbände für Demokratie, 500.000 Teilnehmer auf dem Alexanderplatz in Ostberlin
- 6. November: Demonstration in Dresden mit 70.000 Teilnehmern
- 7. November: Beginn der Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung in Namibia
- 7. November: MTV Europe strahlt das erste Live-Programm aus Ostberlin aus.
- 7. November: In New York City entscheiden sich die Wähler für David Dinkins als ihren künftigen Bürgermeister. Er ist in der Millionenstadt das erste afroamerikanische Stadtoberhaupt.
- 9. November: Öffnung der Berliner Mauer und Öffnung der innerdeutschen Grenze
- 10. November: Sturz von Bulgariens Staats- und Parteichef Todor Schivkov
- 13. November: Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein wird Staatspräsident von Liechtenstein
- 18. November: Die Volkskammer wählt eine neue DDR-Regierung unter Ministerpräsident Hans Modrow (SED)
- 20. November: Die Vereinten Nationen verabschieden die Kinderrechtskonvention: Die Bundesregierung macht gegen die Ratifizierung Vorbehalte geltend.
- 22. November: Nach siebzehn Tagen im Amt wird der libanesische Präsident René Moawad in Beirut bei einem Bombenattentat getötet. Die Explosion einer 250 Kilogramm schweren Autobombe beim Passieren der Wagenkolonne des Präsidenten kostet, ihn eingeschlossen, 24 Menschen das Leben. Die Verantwortlichen und die Hintergründe bleiben im Dunkeln.
- 23. November: Beginn der Sezessionsversuche in Südossetien, Georgien
- 26. November: Ermordung des komorischen Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung von Bob Denard
- 27. November: Bundeskanzler Helmut Kohl gibt im Bundestag überraschend sein deutschlandpolitisches 10-Punkte-Programm bekannt, Ziel Wiedervereinigung maximal in zehn Jahren
- 27. November: Der Oberste Sowjet der UdSSR sanktioniert das wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht von Litauen, Lettland und Estland.
- 27. November: In der Tschechoslowakei bricht wegen der Politik des Ministerpräsidenten Ladislav Adamec Generalstreik aus.
- 30. November: In Bad Homburg vor der Höhe kommt Alfred Herrhausen, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, bei einem Bombenanschlag ums Leben. Die Täterschaft ist bisher ungeklärt.
Dezember
- 2./3. Dezember: Vor Malta treffen sich US-Präsident George H. W. Bush und der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Sergejewitsch Gorbatschow zu Gipfelgesprächen.
- 3. Dezember: Generalsekretär Egon Krenz, Politbüro und ZK der SED treten zurück.
- 4. Dezember: Demonstration in Leipzig mit 150.000 Teilnehmern
- 7. Dezember: Der tschechoslowakische Ministerpräsident Ladislav Adamec tritt wegen anhaltender Unruhen im Land von seinem Amt zurück.
- 14. Dezember: In Chile endet mit der Wahl von Patricio Aylwin zum Präsidenten die Diktatur Pinochets.
- 19. Dezember: Dresdenbesuch Bundeskanzler Helmut Kohls, Treffen mit Ministerpräsident Hans Modrow
- 20. Dezember: Operation Just Cause: US-amerikanische Invasionstruppen marschieren in Panama mit dem alleinigen Ziel ein, den in Drogengeschäfte verwickelten Machthaber Manuel Noriega festzunehmen. Dieser kann sich dem sofortigen Zugriff entziehen und in der vatikanischen Botschaft untertauchen.
thumb|[[Hans Modrow, Helmut Kohl, Walter Momper Öffnung des Brandenburger Tores, 22. Dezember 1989]]
- 20. Dezember: Die SPD verabschiedet auf einem Parteitag in Berlin das Berliner Programm
- 22. Dezember: Das Brandenburger Tor in Berlin wird 28 Jahre nach dem Bau der Mauer wieder geöffnet
- 22. Dezember: Beginn des Aufstands gegen Nicolae Ceauşescu in Rumänien
- 25. Dezember: Nicolae Ceauşescu und seine Frau werden nach dem dreitägigem erfolgreichen Aufstand gegen seine Diktatur in Rumänien hingerichtet.
- 27. Dezember: Verabschiedung des Programms zur Wirtschaftsreform in Polen
- 29. Dezember: Verfassungsänderung mit grundlegenden Reformen in Polen
- 29. Dezember: Václav Havel wird zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt.
- Die Kinderrechtskonvention wird von der UN-Generalversammlung angenommen und tritt 1990 in Kraft
Wirtschaft
- 1. Januar: Der Privatsender ProSieben beginnt den Sendebetrieb; Vorläufer war Eureka TV.
- 31. Januar: Der SPD-Parteivorstand beschließt, die Parteizeitung Vorwärts aus Kostengründen einzustellen. Dessen Mitarbeiter widersetzen sich dem Ende des traditionsreichen Blattes.
- 5. Februar: Über den Fernsehsatelliten Astra 1A wird erstmals in Europa ein reines Nachrichtenprogramm, das englischsprachige Sky News, ausgestrahlt. Die betreibende Firma gehört zum Medienkonzern von Rupert Murdoch.
- 14. Februar: Das Oberste Gericht Indiens verurteilt den US-Konzern Union Carbide im Streit mit der Regierung wegen der Katastrophe von Bhopal zu einer Schadensersatzzahlung von 470 Millionen US-Dollar. Management und indische Regierung hatten sich auf diesen Betrag nach zähen Verhandlungen verständigt.
- 21. April: In Japan erscheint die Handheld-Konsole Game Boy, die sich in der Folge zu einem weltweiten Millionenseller entwickelt.
- 5. Juni: Mit einer Ariane-4-Rakete wird der Kommunikationssatellit DFS-Kopernikus 1 der Deutschen Bundespost von Kourou aus gestartet und in eine geostationäre Position gebracht. Er wird zur Übertragung von Fernsehprogrammen und Telefongesprächen genutzt.
- 5. Oktober: Erster Langer Donnerstag (verlängerte Ladenöffnungszeiten) in Deutschland.
- 6. November: Hit Radio FFH erhält als erstes Privatradio in Hessen eine Sendelizenz.
- 31. Dezember: Die Auszahlung von Begrüßungsgeld an die Bundesrepublik Deutschland besuchende DDR-Bürger wird eingestellt.
- Der japanische Baumaschinenhersteller Komatsu übernimmt das deutsche Unternehmen Hanomag in Hannover.
Wissenschaft und Technik
- 18. März: In Ägypten wird eine 4400 Jahre alte Mumie in der Cheops-Pyramide gefunden.
- 27. März: Die russische Marssonde Phobos 2 geht verloren. Als offizielle Ursache hierfür gilt ein Computerdefekt.
- 7. April: Beginn des planmäßigen Startbetriebs von MMR06-M-Raketen auf der Halbinsel Zingst zur Erforschung der Hochatmosphäre. Bis April 1992 werden dort insgesamt 62 Raketen gestartet.
- 25. August: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Neptun vorbei und liefert viele Fotos vom Planeten und seinen Monden.
- 27. September: Der Asteroid Polites wird entdeckt.
- 16. Oktober: In einem Usenet-Posting wird erstmals Godwins Gesetz formuliert.
Kultur
- 2. Januar: Der Schriftsteller Andrzej Szczypiorski erhält den österreichischen Staatspreis für Literatur
- 18. März: Uraufführung der komischen Oper Der heiße Ofen von Hans Werner Henze in Kassel
- 29. März: Frankreichs Staatspräsident François Mitterrand eröffnet die vom Architekten Ieoh Ming Pei gestaltete Glaspyramide im Innenhof des Louvre. Es ist der Auftakt zum weiteren Ausbau des Museumsgeländes.
- 12. Juni: Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Kuwait. In Kraft seit dem 23. Mai 1990
- 16. Juni: Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Äthiopien. In Kraft seit dem 7. März 1991
- 1. Juli: In Berlin findet die erste Love Parade statt
- 27. und 28. Juli: In der Studentenstadt Freimann findet zum ersten Mal das StuStaCulum statt
- 16. Oktober: Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Tansania. In Kraft seit dem 16. Juni 1992
- 17. Dezember: In den USA wird die erste eigenständige Folge der Simpsons ausgestrahlt
- Erstmalige Vergabe des Praemium Imperiale Award
- Eröffnung des Vitra Design Museum
- Central Saint Martins College of Art and Design
- Der Zirkus Flic Flac wird gegründet
Religion und Gesellschaft
- 12. Februar: Joachim Kardinal Meisner wird Erzbischof von Köln.
- 7. April: In Wien werden vier Beschäftigte des Krankenhauses Lainz unter Mordverdacht verhaftet. Als Todesengel von Lainz haben sie den Ermittlungen zufolge in sechs Jahren eine größere Anzahl von Patienten getötet.
- 2. Oktober: Im Flughafen Wien-Schwechat wird der wegen Mordverdachts und vermutetem Versicherungsbetrug dringend gesuchte Österreicher Udo Proksch trotz seines durch eine Gesichtsoperation veränderten Aussehens bei der Einreise erkannt und festgenommen. Er gilt als Drahtzieher im Fall Lucona.
- 19. Oktober: Ein Gericht in Großbritannien hebt das Urteil gegen die seit 15 Jahren in Haft sitzenden Guildford Four auf. Vier Nordiren waren als Terroristen verurteilt worden, weil sie im Jahr 1974 Bombenanschläge gestanden hatten. Die Aussagen waren von der Polizei durch Folter erzwungen.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unten der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 5. Februar: Als Joint Venture zwischen der EBU und Sky Television beginnt Eurosport sein in erster Linie auf Sportereignisse spezialisiertes Fernsehprogramm.
- 25. Februar: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO.
- 21. April: Offizielle Gründungsversammlung des Deutschen Cricket Bundes in Schloss Philippsruhe in Hanau.
- 23. April: Gerhard Berger, Formel-1-Fahrer, hat beim Großen Preis von Italien in Imola/San Marino einen schweren Unfall. Er kommt in der Tamburello-Kurve von der Strecke ab und prallt gegen die Begrenzungsmauer. Das Auto fängt sofort Feuer, es erinnert an den Unfall von Niki Lauda am Nürburgring. Die Rettungsmannschaften leisten ganze Arbeit, das Feuer ist nach wenigen Sekunden gelöscht, Berger wird noch an der Unfallstelle erstversorgt.
Er erleidet einen Schlüsselbeinbruch, einen Rippenbruch, eine leichte Gehirnerschütterung, sowie massive Verbrennungen an beiden Händen. Er lässt das kommende Rennen in Monte Carlo/Monaco aus, sitzt aber danach wieder im Cockpit. - 2. Juli: Bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen werden die deutschen Damen mit einem 4:1-Sieg über Norwegen erstmals Fußball-Europameister.
- 21. Juli: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Carl (The Truth) Williams in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO.
- 15. bis 17. Dezember: Deutschland (mit Boris Becker, Carl-Uwe Steeb) gewinnt erneut das Davis-Cup-Finale gegen Schweden (in Stuttgart).
Katastrophen
Jahrestage Katastrophenhinweis
- 8. Februar: Eine Boeing 707 der Independent Air zerschellt aufgrund eines Kommunikationsfehlers beim Landeanflug auf Santa Maria, Azoren, Portugal an einem Berg. Alle 144 Menschen an Bord sterben.
- 24. März: Der Öltanker Exxon Valdez fährt vor Alaska auf ein Riff im Prince William Sound auf. 40.000 Tonnen Rohöl laufen aus und verursachen eine schwere Ölpest. Die Verseuchung weiter Küstenabschnitte und die nachhaltige Schädigung des alaskischen Ökosystems stellt bis heute eine der größten Umweltkatastrophen der Seefahrt dar.
- 3. Juni: An einer undichten Erdgaspipeline bei Ufa in Russland bildet sich eine Gaswolke. Als zwei voll besetzte Züge die Stelle passieren, kommt es zur Explosion mit 575 Toten und 623 Verletzten (siehe hierzu Zugunglück bei Ufa).
- 7. Juni: Eine Douglas DC-8 der Surinam Airways, auf dem planmäßigen Flug aus den Niederlanden kommend, stürzt nach dem dritten Landeanflug bei dichtem Nebel in den Dschungel von Paramaribo, Surinam. 168 Menschen sterben, nur 15 überleben.
- 19. Juli: Eine McDonnell Douglas DC-10 der United Airlines stürzt während einer Notlandung auf dem Sioux City Airport, Iowa, USA wegen hydraulischer Probleme auf die Landebahn. 111 Personen sterben, 185 überleben (siehe hierzu United-Airlines-Flug 232).
- 10. September: Ein bulgarischer Schlepper kollidiert auf der Donau bei Galati bei widriger Sicht mit dem rumänischen Fahrgastschiff Mogosoaja. Die Schiffshavarie hat 207 Tote zur Folge.
- 19. September: Eine McDonnell Douglas DC-10 der französischen Union des Transports Aériens explodiert durch einen Bombenanschlag in der Luft über Niger. Alle 171 Menschen an Bord sterben.
Geboren
Januar
- 03. Januar: Alex D. Linz, US-amerikanischer Schauspieler
- 06. Januar: Max Pirkis, britischer Schauspieler
- 07. Januar: Emiliano Adrián Insúa, argentinischer Fußballspieler
- 08. Januar: Oliver Bozanic, australischer Fußballspieler
- 09. Januar: Michaella Krajicek, niederländische Tennisspielerin
- 09. Januar: Keisuke Kunimoto, japanischer Autorennfahrer
- 11. Januar: Emili García, andorranischer Fußballspieler
- 13. Januar: Walter Grubmüller, österreichischer Rennfahrer
- 14. Januar: Lærke Møller, dänische Handballspielerin
- 18. Januar: Katharina Baunach, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Jason Hoffman, australischer Fußballspieler
Februar
- 1. Februar: Nadine Enoch, deutsche Fußballspielerin
- 1. Februar: Jessica Kreuzer, deutsche Fußballspielerin
- 3. Februar: Franziska Hagemann, deutsche Fußballspielerin
- 5. Februar: Jeremy Sumpter, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. Februar: Manuel Schäffler, deutscher Fußballspieler
- 10. Februar: Rebecca Horner, österreichische Schauspielerin
- 12. Februar: Stefanie Heinzmann, schweizer Pop- und Soulsängerin
- 13. Februar: Tahj Minniecon, australischer Fußballspieler
- 17. Februar: David Maneiro, andorranischer Fußballspieler
- 23. Februar: Ian McAndrew, australischer Fußballspieler
- 24. Februar: Matthew Mullen, australischer Fußballspieler
März
- 5. März: Jake Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. März: Jana Burmeister, deutsche Fußballspielerin
- 12. März: Jennifer Werth, deutsche Fußballspielerin
- 13. März: Marko Marin, deutscher Fußballspieler
- 13. März: Harry Melling, britischer Schauspieler
- 16. März: Tobias Jänicke, deutscher Fußballspieler
- 17. März: Luca Castiglia, italienischer Fußballspieler
- 22. März: Jimmy Durmaz, schwedischer Fußballspieler
- 25. März: Alyson Michalka, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. März: Pablo Daniel Piatti, argentinischer Fußballspieler
April
- 04. April: Christopher „Chris“ Herd, australischer Fußballspieler
- 07. April: Franco Matías Di Santo, argentinischer Fußballspieler
- 09. April: Isaka Aongor Cernak-Okanya, australischer Fußballspieler
- 15. April: Brandur Enni, färöischer Popstar
- 19. April: Genoveva Añonma, äquatorialguineische Fußballspielerin
- 19. April: Dominik Mader, deutscher Fußballspieler
- 23. April: Nicole Vaidišová, tschechische Tennisspielerin
- 24. April: Dennis Habedank, Schauspieler
- 27. April: Lars Bender, deutscher Fußballspieler
- 27. April: Sven Bender, deutscher Fußballspieler
Mai
- 01. Mai: Mitchell „Mitch“ Nichols, australischer Fußballspieler
- 02. Mai: Shaban Ismaili, albanischer Fußballspieler
- 04. Mai: Dániel Gyurta, ungarischer Schwimmer
- 05. Mai: Chris Brown, US-amerikanischer R&B-Sänger
- 15. Mai: James Holland, australischer Fußballspieler
- 15. Mai: Julia Simic, deutsche Fußballspielerin
- 22. Mai: Verena Faißt, deutsche Fußballspielerin
- 26. Mai: Justin Williams, US-amerikanischer Bahn- und Straßenradrennfahrer
Juni
- 02. Juni: Freddy Adu, US-amerikanischer Fußballspieler
- 03. Juni: Katie Hoff, US-amerikanische Schwimmerin
- 11. Juni: Lorenzo Ariaudo, italienischer Fußballspieler
- 12. Juni: Shane Lowry, irisch-australischer Fußballspieler
- 18. Juni: Renee Olstead, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 20. Juni: Javier Matías Pastore, argentinischer Fußballspieler
- 27. Juni: Matthew Lewis, britischer Schauspieler
- 29. Juni: Isabelle Gulldén, schwedische Handballspielerin
- 29. Juni: Maciej Sadlok, polnischer Fußballspieler
- 30. Juni: Damián Lizio, argentinischer Fußballspieler
Juli
- 11. Juli: David Henrie, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. Juli: Jason Naidovski, australischer Fußballspieler
- 20. Juli: Cristian Pasquato, italienischer Fußballspieler
- 23. Juli: Daniel Radcliffe, britischer Schauspieler
- 24. Juli: Felix Loch, deutscher Rennrodler
- 28. Juli: Albin Ekdal, schwedischer Fußballspieler
- 30. Juli: Aleix Espargaró, spanischer Motorradrennfahrer
August
- 15. August: Mario Kirew, bulgarischer Fußballspieler
- 15. August: Ryan McGowan, australischer Fußballspieler
- 19. August: Uschi Freitag, deutscher Turm- und Wasserspringerin
- 19. August: Romeo, US-amerikanischer Rapper
- 19. August: Sara Nuru, deutsches Fotomodell und Mannequin
- 21. August: Judd Trump, britischer Snookerspieler
- 21. August: Hayden Panettiere, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. August: Myriam Krüger, deutsche Fußballspielerin
September
- 1. September: Tom Kaulitz, deutscher Musiker
- 1. September: Bill Kaulitz, deutscher Musiker
- 5. September: Katerina Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. September: Salvijus Berčys, litauischer Schachspieler
- 13. September: Thomas Müller, deutscher Fußballspieler
- 13. September: Marie Pollmann, deutsche Fußballspielerin
- 21. September: Sabri Loan Boumelaha, algerisch-französischer Fußballspieler
- 21. September: Sandro Kaiser, deutscher Fußballspieler
- 26. September: Vanessa Martini, deutsche Fußballspielerin
Oktober
- 4. Oktober: Lil’ Mama, US-amerikanische Rapperin
- 8. Oktober: Kushtrim Lushtaku, kosovarischer Fußballspieler
- 11. Oktober: Michelle Wie, US-amerikanische Golfspielerin
- 11. Oktober: Paula Schramm, deutsche Schauspielerin
- 13. Oktober: Breno Vinicius Rodrigues Borges, brasilianischer Fußballspieler
- 14. Oktober: Mia Wasikowska, australische Schauspielerin
- 16. Oktober: Dan Biggar, walisischer Rugbyspieler
- 16. Oktober: Stefanie Draws, deutsche Fußballspielerin
- 21. Oktober: Sidonie von Krosigk, deutsche Schauspielerin
- 26. Oktober: Daniel Mullen, australischer Fußballspieler
- 28. Oktober: Louis Klamroth, deutscher Schauspieler
November
- 05. November: Luke DeVere, australischer Fußballspieler
- 18. November: Nathan Michael Elasi, australischer Fußballspieler
- 29. November: Stefan Bradl, deutscher Motorradrennfahrer
- 30. November: Jonathan Feurich, deutscher Schauspieler
Dezember
- 07. Dezember: Basia A’Hern, australische Schauspielerin
- 08. Dezember: Matthew Jurman, australischer Fußballspieler
- 16. Dezember: Wera Nebolsina, russische Schachspielerin
- 19. Dezember: Kristin Bohm, deutsche Schauspielerin
- 24. Dezember: Maxine Mittendorf, deutsche Fußballspielerin
- 28. Dezember: Mackenzie Rosman, US-amerikanische Schauspielerin
Tag unbekannt
- Marina Golbahari, afghanische Schauspielerin
- Ninón de Brouwer Lapeiretta, dominikanische Komponistin
Gestorben
Januar
miniatur|[[Salvador Dalí († 23. Januar)]]
- 3. Januar: Sergei Sobolew, russischer Mathematiker (* 1908)
- 3. Januar: Robert Thomas, französischer Schriftsteller (* 1927)
- 6. Januar: Jim Hurtubise, US-amerikanischer Autorennfahrer (* 1932)
- 6. Januar: Edmund Leach, Naturwissenschaftler, Elektrotechniker und Anthropologe (* 1910)
- 7. Januar: Hirohito, 124. Tenno von Japan (* 1901)
- 8. Januar: Jan Cherniavsky, kanadischer Pianist ukrainischer Herkunft (* 1892)
- 8. Januar: Otto Kasten, Gründer des Vereins Besucherring Dr. Otto Kasten (* 1902)
- 10. Januar: Herbert Morrison, US-amerikanischer Rundfunkreporter (* 1905)
- 11. Januar: José Luis Bustamante y Rivero, peruanischer Präsident (* 1894)
- 11. Januar: Klaus Miesner, deutscher Handballspieler und -trainer (* 1935)
- 12. Januar: Willy Schneider, deutscher Volkssänger (* 1905)
- 13. Januar: Joe Spinell, US-amerikanischer Schauspieler (* 1936)
- 14. Januar: Robert Lembke, deutscher Journalist und Fernsehmoderator (* 1913)
- 14. Januar: Dinah Nelken, deutsche Schriftstellerin und Drehbuchautorin (* 1900)
- 15. Januar: Ernst Neger, deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger (* 1909)
- 16. Januar: Karl Pouva, 1939 Gründer der Karl Pouva KG in Freital (* 1903)
- 17. Januar: Gordon L. Allott, US-amerikanischer Politiker (* 1907)
- 17. Januar: Georges Schehadé, libanesischer Dichter und Dramatiker (* 1905)
- 18. Januar: Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller (* 1940)
- 20. Januar: Józef Cyrankiewicz, polnischer kommunistischer Politiker und Ministerpräsident (* 1911)
- 20. Januar: John Harding, britischer Feldmarschall und Gouverneur von Zypern (* 1896)
- 20. Januar: Alex Moore, US-amerikanischer Sänger und Klavierspieler (* 1899)
- 21. Januar: Harald Zusanek, österreichischer Schriftsteller (* 1922)
- 23. Januar: Salvador Dalí, surrealistischer Maler, Schriftsteller, Bildhauer, Bühnenbildner und Schauspieler (* 1904)
- 24. Januar: Ted Bundy, US-amerikanischer Serienmörder (* 1946)
- 24. Januar: Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler (* 1922)
- 27. Januar: Willibald Kreß, deutscher Fußballspieler (* 1906)
Februar
- 1. Februar: Karel Bodlák, tschechischer Literaturkritiker, Dichter und Lehrer (* 1903)
- 2. Februar: Ondrej Nepela, slowakischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer (* 1951)
- 3. Februar: John Cassavetes, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur (* 1929)
- 4. Februar: Gustav Niermann, deutscher Politiker (* 1919)
- 4. Februar: Trevor Lucas, australischer Folk-Sänger und -Gitarrist (* 1943)
- 5. Februar: Ludwig Schwarzer, österreichischer Maler (* 1912)
- 6. Februar: Chris Gueffroy, letzte Todesopfer an der Berliner Mauer (* 1968)
- 6. Februar: King Tubby, Reggae-Musiker (* 1941)
- 6. Februar: Barbara Tuchman, US-amerikanische Reporterin und Autorin (* 1912)
- 7. Februar: Gilbert Simondon, französischer Philosoph
- 8. Februar: Osamu Tezuka, japanischer Arzt und Manga-Zeichner (* 1928)
- 9. Februar: Hermann Conring, deutscher Politiker (* 1894)
- 11. Februar: Leon Festinger, US-amerikanischer Sozialpsychologe (* 1919)
- 12. Februar: Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller (* 1931)
- 16. Februar: Ida Ehre, österreichisch-deutsche Schauspielerin und Theaterleiterin (* 1900)
- 17. Februar: Marguerite Roberts, Drehbuchautorin (* 1905)
- 17. Februar: Johannes Sobek, deutscher Fußballspieler (* 1900)
- 20. Februar: Erika Köth, deutsche Kammersängerin und Sopranistin (* 1927)
- 21. Februar: Otar Taktakischwili, georgischer Komponist (* 1924)
- 22. Februar: Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller (* 1900)
- 23. Februar: Alfred Dallinger, österreichischer Politiker (* 1926)
- 24. Februar: Norris Cotton, US-amerikanischer Politiker (* 1900)
- 26. Februar: Mouloud Mammeri, algerisch-kabylischer Schriftsteller, Anthropologe und Sprachwissenschaftler (* 1917)
- 26. Februar: Jupp Schlaf, deutscher Tischtennisfunktionär und -spieler (* 1919)
- 26. Februar: Roy Eldridge, US-amerikanischen Jazztrompeter (* 1911)
- 26. Februar: Hans Klüver, deutscher Schachkomponist (* 1901)
- 27. Februar: Paul Oswald Ahnert, deutscher Astronom (* 1897)
- 27. Februar: Konrad Lorenz, Biologe und Nobelpreisträger (Medizin) (* 1903)
- 28. Februar: Hermann Burger, Schweizer Schriftsteller (* 1942)
- 28. Februar: Wladimir von Horbowski-Zaranek, georgischer Klavierpädagoge (* 1905)
März
- 1. März: Ernst Wilm, deutscher Pfarrer und Kirchenfunktionär (* 1901)
- 6. März: Wolfgang Haußmann, deutscher Politiker (* 1903)
- 8. März: Jelisaweta Bykowa, sowjetische Schachspielerin (* 1913)
- 8. März: Stuart Hamblen, US-amerikanischer Country-Musiker (* 1908)
- 11. März: John Jay McCloy, von 1949 bis 1952 amerikanischer Hoher Kommissar in Deutschland (* 1895)
- 13. März: Carl Dahlhaus, deutscher Musikwissenschaftler (* 1928)
- 14. März: Zita, letzte Kaiserin Österreichs (* 1892)
- 14. März: Gladys Pyle, US-amerikanische Politikerin (* 1890)
- 15. März: Eduard Wallnöfer, österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Tirol (1963–1987) (* 1913)
- 18. März: Harold Jeffreys, englischer Mathematiker, Statistiker, Geophysiker und Astronom (* 1891)
- 19. März: Alan Civil, britischer Hornist und Musiklehrer (* 1929)
- 20. März: Peter René Körner, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator (* 1921)
- 21. März: Cesare Musatti, Mathematiker, Philosoph und Psychologe (* 1897)
- 24. März: Arnett Cobb, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist (* 1918)
- 25. März: Reginald Le Borg, österreichisch-amerikanischer Regisseur (* 1902)
- 26. März: Manfred Seipold, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (* 1941)
- 27. März: Malcolm Cowley, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1898)
- 27. März: Cláudio Santoro, brasilianischer Komponist (* 1919)
- 27. März: Jack Starrett, US-amerikanischer Schauspieler (* 1936)
- 28. März: Ruth Seydewitz, deutsche Journalistin und Schriftstellerin (* 1905)
April
miniatur|150px|[[Daphne du Maurier († 19. April)]]
- 1. April: Paul Jappe, US-amerikanischer American-Football-Spieler (* 1898)
- 1. April: Erich Lüth, Publizist (* 1902)
- 4. April: Baruch Harold Wood, englischer Schachmeister (* 1909)
- 5. April: Karel Zeman, tschechischer Filmregisseur (* 1910)
- 12. April: Ursula von Brockdorff, Sozialministerin von Schleswig-Holstein (* 1936)
- 12. April: Edi Finger, Sportjournalist und erster österreichischer TV-Sportreporter (* 1924)
- 12. April: Abbie Hoffman, US-amerikanischer Sozial-Aktivist (* 1936)
- 13. April: Arnold Scheibe, deutscher Agrikulturbotaniker, Pflanzenzüchter und Pflanzenbauwissenschaftler (* 1901)
- 12. April: Tilda Thamar, argentinische Filmschauspielerin und Malerin (* 1921)
- 13. April: Paul Cheikho, Partriarch von Babylon der Chaldäer (* 1906)
- 15. April: Charles Vanel, französischer Schauspieler und Regisseur (* 1892)
- 16. April: Ishikawa Kaoru, japanischer Chemiker, entwickelte „Ishikawa-Diagramm“ (* 1915)
- 18. April: Hilde Benjamin, Vorsitzende Richterin und Justizministerin der DDR (* 1902)
- 19. April: Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin (* 1907)
- 22. April: Emilio Segrè, US-amerikanischer Physiker (* 1905)
- 23. April: Kurt Jung, deutscher Politiker (* 1925)
- 23. April: Marc Daniels, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor (* 1912)
- 23. April: Hamani Diori, erster nigerischer Präsident (* 1916)
- 24. April: Franz Binder, österreichischer Fußballspieler (* 1911)
- 24. April: Max Eisinger, deutscher Schachspieler (* 1909)
- 25. April: George Coulouris, britischer Schauspieler (* 1903)
- 26. April: Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin, Star von „I Love Lucy“ (* 1911)
- 28. April: Jack Cummings, US-amerikanischer Filmproduzent (* 1900)
- 28. April: Géza von Cziffra, deutscher Regisseur und Drehbuchautor (* 1900)
- 29. April: Antonio Janigro, italienischer Cellist, Dirigent und Hochschullehrer (* 1918)
- 30. April: Sergio Leone, italienischer Filmregisseur (* 1929)
- 30. April: Harriet Serr, US-amerikanische Pianistin und Musikpädagogin
Mai
- 1. Mai: Edward Ochab, polnischer Politiker (* 1906)
- 1. Mai: Antonio Janigro, italienischer Cellist, Dirigent und Hochschullehrer (* 1918)
- 2. Mai: Meindert Boekel, niederländischer Komponist und Dirigent (* 1915)
- 2. Mai: Giuseppe Siri, italienischer Kardinal (* 1906)
- 4. Mai: Herschel Loveless, US-Amerikanischer Politiker (* 1911)
- 4. Mai: Weniamin Alexandrowitsch Kawerin, russischer Schriftsteller, Jugendbuchautor (* 1902)
- 5. Mai: Wolfgang Neuss, Kabarettist und Schauspieler (* 1923)
- 9. Mai: Karl Brunner, Schweizer Ökonom (* 1916)
- 10. Mai: Hassler Whitney, Mathematiker (* 1907)
- 17. Mai: Walter Gross, deutscher Schauspieler, Kabarettist (* 1904)
- 18. Mai: Hermann Höcherl, deutscher Politiker (* 1912)
- 19. Mai: Cyril Lionel Robert James, Kulturkritiker, Journalist und Schriftsteller (* 1901)
- 20. Mai: John Richard Hicks, Ökonom des 20. Jahrhunderts (* 1904)
- 20. Mai: Warren G. Magnuson, US-amerikanischer Politiker (* 1905)
- 21. Mai: August Holweg, Politiker (* 1905)
- 21. Mai: Tito Colliander, finnlandschwedischer Schriftsteller (* 1904)
- 22. Mai: Gerd Oswald, deutscher Filmregisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Drehbuchautor (* 1919)
- 26. Mai: Rainer Willingstorfer, österreichischer Künstler und Grafikdesigner (* 1940)
- 28. Mai: Erwin Welke, deutscher Politiker
- 29. Mai: John Cipollina, US-amerikanischer Rockmusiker, Gitarrist (* 1943)
- 30. Mai: Claude Pepper, US-amerikanischer Politiker (* 1900)
- 30. Mai: Rob Schroeder, US-amerikanischer Autorennfahrer (* 1926
- 31. Mai: Raissa Orlowa-Kopelewa, russische Schriftstellerin (* 1918)
Juni
- 1. Juni: Aurelio Lampredi, italienischer Konstrukteur von Automobil- und Flugzeugmotoren (* 1917)
- 3. Juni: Jack Belden, US-amerikanischer Kriegskorrespondent und Schriftsteller (* 1910)
- 3. Juni: Ruhollah Chomeini, politischer und spiritueller Führer der islamischen Revolution im Iran
- 4. Juni: Ingeborg Kleinert, deutsche Politikerin und MdB (* 1926)
- 7. Juni: Chico Landi, Formel-1-Rennfahrer (* 1907)
- 9. Juni: Wolfdietrich Schnurre, deutscher Schriftsteller (* 1920)
- 9. Juni: George Wells Beadle, US-amerikanischer Biologe (* 1903)
- 10. Juni: Richard Quine, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Filmregisseur (* 1920)
- 11. Juni: Conrad Baden, norwegischer Komponist und Organist (* 1908)
- 14. Juni: Joseph-Albert Malula, Erzbischof von Kinshasa und Kardinal (* 1917)
- 14. Juni: Scott Ross, us-amerikanischer Cembalist (* 1951)
- 15. Juni: John Henry Barnes, Gründer der christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers (* 1927)
- 15. Juni: Victor French, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur (* 1934)
- 19. Juni: Walter Hulverscheidt, deutscher Forstmann und Autor (* 1899)
- 20. Juni: Otto Kässbohrer, deutscher Unternehmer und Fahrzeugkonstrukteur (* 1904)
- 21. Juni: Andrés Holguín, kolumbianischer Lyriker, Übersetzer und Literaturkritiker (* 1918)
- 23. Juni: Werner Best, deutscher Jurist, Polizeichef und Nationalsozialist (* 1903)
- 23. Juni: Richard Meier, Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz (* 1903)
- 23. Juni: Timothy Manning, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal (* 1909)
- 23. Juni: Friedrich Hacker, österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Aggressionsforscher (* 1914)
- 23. Juni: Michel Aflaq, arabischer Politiker und Mitbegründer der Ba'ath-Partei (* 1910)
- 25. Juni: Jimmy Patton, US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker (* 1931)
- 27. Juni: Alfred Jules Ayer, Philosoph Logiker (* 1910)
- 28. Juni: Joris Ivens, holländischer Dokumentarfilmmacher (* 1898)
Juli
miniatur|hochkant=1|150px|[[Herbert von Karajan († 16. Juli)]]
- 2. Juli: Andrei Andrejewitsch Gromyko, sowjetischer Politiker, langjähriger Außenminister (* 1909)
- 2. Juli: Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur (* 1920)
- 4. Juli: Dik Browne, US-amerikanischer Comiczeichner (* 1917)
- 5. Juli: Ugo Giachery, italienischer Bahai (* 1896)
- 5. Juli: Berthold Wolpe, deutscher Typograf und Lehrer (* 1905)
- 6. Juli: János Kádár, ungarischer Politiker (* 1912)
- 7. Juli: Hasso von Etzdorf, deutscher Generalkonsul (* 1900)
- 8. Juli: August Haußleiter, deutscher Politiker und Journalist (* 1905)
- 10. Juli: Jean-Michel Charlier, belgischer Comic-Zeichner (* 1924)
- 15. Juli: Josef Bauer, deutscher Politiker, MdB (* 1915)
- 16. Juli: Herbert von Karajan, wiener Dirigent (* 1908)
- 17. Juli: Nicolas Guillen, kubanischer Dichter und Schriftsteller (* 1902)
- 17. Juli: Heinz Risse, deutscher Schriftsteller (* 1898)
- 19. Juli: Kazimierz Sabbat, polnischer Jurist, Unternehmer und Politiker (* 1913)
- 19. Juli: Carl-Heinz Schroth, österreichischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher (* 1902)
- 22. Juli: Jewgeni Iwanowitsch Umnow, russischer Schachkomponist(* 1913)
- 23. Juli: Donald Barthelme, amerikanischer Schriftsteller (* 1931)
- 23. Juli: Hans-Arno Simon, deutscher Komponist, Sänger, Pianist und Produzent (* 1919)
- 25. Juli: Steve Rubell, (* 1943)
- 27. Juli: Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist (* 1907)
August
- 1. August: Walter Rieger, deutscher Jurist und Politiker (* 1908)
- 2. August: Luiz Gonzaga, Sänger, Akkordeonspieler und Komponist (* 1912)
- 2. August: Marcel Stern, französischer Komponist und Violinist (* 1909)
- 4. August: Larry Parnes, britischer Musikmanager und Impresario (* 1930)
- 8. August: Enrico Lorenzetti, italienischer Motorradrennfahrer (* 1911)
- 8. August: Brian Naylor, britischer Autorennfahrer (* 1923
- 8. August: Jiří Šotola, tschechischer Dichter, Schriftsteller und Dramaturg (* 1924)
- 9. August: Hoyt Johnson, US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker (* 1935)
- 12. August: William B. Shockley, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger (* 1910)
- 15. August: Genda Minoru, japanischer Luftwaffengeneral und Politiker (* 1904)
- 15. August: Heinrich Krone, deutscher Politiker (* 1895)
- 16. August: Amanda Blake, US-amerikanische Schauspielerin (* 1929)
- 18. August: Horst Brasch, stellvertretender Minister für Kultur der DDR (* 1922)
- 21. August: Raul Seixas, brasilianischer Musiker (* 1945)
- 22. August: Alexander Sergejewitsch Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur (* 1906)
- 22. August: George Bernard Flahiff, Erzbischof von Winnipeg und Kardinal (* 1905)
- 23. August: Ronald D. Laing, britischer Psychiater und Mitbegründer der antipsychiatrischen Bewegung (* 1927)
- 24. August: Otto Dippelhofer, Brigadegeneral im Bundesgrenzschutz (* 1909)
- 25. August: Roman Palester, polnischer Komponist (* 1907)
- 29. August: Sir Peter Markham Scott, britischer Naturforscher und Mitbegründer des World Wildlife Fund (* 1909)
- 29. August: Jakob Keusen, deutscher Musiker und Schlagzeuger (* 1966)
- 31. August: Bruno Francisci, italienischer Automobil- und Motorradrennfahrer (* unbekannt)
- 31. August: Mickey Hawks, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker (* 1940)
September
(† 22. September)]]
- 1. September: Kazimierz Deyna, polnischer Fußballspieler (* 1947)
- 3. September: John Augustine Collins, australischer Marineoffizier (* 1899)
- 3. September: Gaetano Scirea, Fußballspieler (* 1953)
- 4. September: Ronald Syme, aus Neuseeland stammender Historiker (* 1903)
- 9. September: Meta Merz, österreichische Schriftstellerin (* 1965)
- 12. September: Géza Frid, niederländischer Komponist und Pianist (* 1904)
- 13. September: Hermann Andersen, deutscher Politiker (* 1901)
- 14. September: Dámaso Pérez Prado, kubanischer Musiker und Komponist (* 1916)
- 15. September: Robert Penn Warren, US-amerikanischer Schriftsteller und Dichter (* 1905)
- 16. September: Bruno Heck, deutscher Politiker (* 1917)
- 16. September: Arno Behrisch, deutscher Politiker (* 1913)
- 18. September: Rudolf Krämer-Badoni, deutscher Schriftsteller (* 1913)
- 20. September: Paul Richard Ginther, US-amerikanischer Formel-1-Rennfahrer (* 1930)
- 21. September: Heinz Pöhler, deutscher Politiker
- 22. September: Irving Berlin, US-amerikanischer Komponist (* 1888)
- 23. September: Bradley Kincaid, US-amerikanischer Folk- und Old-Time-Musiker (* 1895)
- 26. September: Lieselotte Berger, deutsche Politikerin (* 1920)
- 26. September: Josef de Vries, deutscher Jesuit und Philosoph (* 1898)
- 28. September: Ferdinand Marcos, Präsident der Philippinen (* 1917)
- 30. September: Virgil Thomson, US-amerikanischer Komponist (* 1896)
Oktober
(† 6. Oktober)]]
- 1. Oktober: Eric Ball, englischer Komponist und Dirigent (* 1903)
- 2. Oktober: Cousin Joe, US-amerikanischer Blues-Musiker (* 1907)
- 4. Oktober: Graham Chapman, britischer Schauspieler und Schriftsteller (* 1941)
- 6. Oktober: Willy Stahl, deutscher Politiker (* 1903)
- 6. Oktober: Bette Davis, US-amerikanische Schauspielerin (* 1908)
- 9. Oktober: Charles H. Parrish Jr., afroamerikanischer Soziologe und Bürgerrechtler (* 1899)
- 11. Oktober: Marion King Hubbert, US-amerikanischer Geologe und Geophysiker (* 1903)
- 12. Oktober: Carmen Cavallaro, US-amerikanischer Musiker und Filmschauspieler (* 1913)
- 13. Oktober: Fred Agabashian, US-amerikanischer Autorennfahrer (*1913)
- 13. Oktober: Merab Kostawa, georgischer Dissident (* 1939)
- 14. Oktober: Lucy Doraine, ungarischer Stummfilmstar (* 1898)
- 14. Oktober: Günther Ungeheuer, deutscher Schauspieler (* 1925)
- 15. Oktober: Danilo Kiš, serbischer Schriftsteller (* 1935)
- 18. Oktober: Harvey Hart, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent (* 1928)
- 20. Oktober: Katharina Heinroth, Leiterin des Berliner Zoos (* 1897)
- 22. Oktober: Ewan MacColl, schottischer Autor, Dichter, Schauspieler und Schallplattenproduzent (* 1915)
- 24. Oktober: Jerzy Kukuczka, polnischer Bergsteiger (* 1948)
- 25. Oktober: Matthias Gleitze, Kommunalpolitiker (* 1902)
- 27. Oktober: Heinz Meynhardt, deutscher Verhaltensforscher, Tierfilmer und Sachbuchautor (* 1935)
- 28. Oktober: Kateb Yacine, algerischer Schriftsteller (* 1929)
- 30. Oktober: Aristid Lindenmayer, ungarischer Biologe (* 1925)
- 31. Oktober: Conrad Beck, schweizer Komponist (* 1901)
November
- 1. November: Hoimar von Ditfurth, deutscher Schriftsteller und Fernsehmoderator (* 1921)
- 1. November: Heinrich Bredt, deutscher Arzt (* 1906)
- 2. November: Hermann Bengtson, deutscher Althistoriker (* 1909)
- 4. November: Bohumil Váňa, tschechischer Tischtennisspieler (* 1920)
- 5. November: Vladimir Horowitz, US-amerikanischer Pianist russischer Abstammung
- 12. November: Sourou-Migan Apithy, ehemaliger Präsident von Benin (* 1913)
- 13. November: Franz Josef II., Fürst und Graf von Liechtenstein (* 1906)
- 13. November: Hans-Günther Sohl, deutscher Industriemanager (* 1906)
- 14. November: Wild Bill Davison, US-amerikanischer Jazz-Kornettist (* 1906)
- 14. November: Wilhelm Keilmann, deutscher Pianist, Kapellmeister und Komponist (* 1908)
- 16. November: Erling Sivertsen, norwegischer Karzinologe und Zoologe (* 1904)
- 17. November: Conny Wessmann, Studentin
- 18. November: Freddie Waits, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger (* 1943)
- 19. November: Hermann Claasen, deutscher Fotograf (* 1899)
- 20. November: Leonardo Sciascia, italienischer Schriftsteller (* 1921)
- 21. November: Will Glahé, deutscher Akkordeonist, Komponist und Bandleader (* 1902)
- 21. November: Heiko Fischer, Eiskunstläufer (* 1960)
- 26. November: Frank Zwillinger, österreichischer Schriftsteller (* 1909)
- 27. November: Henry von Prahl, deutscher Insektenforscher (* 1948)
- 29. November: Andreas Alariesto, finnischer Maler (* 1900)
- 29. November: Ann Burton, niederländische Jazzsängerin (* 1933)
- 30. November: Ahmadou Ahidjo, Präsident von Kamerun (* 1924)
- 30. November: Alfred Herrhausen, deutscher Bankmanager (* 1930)
Dezember
thumb|150px|[[Samuel Beckett († 22. Dezember)]]
- 4. Dezember: Joseph Piché, kanadischer Organist, Komponist und Musikpädagoge (* 1908)
- 6. Dezember: Sammy Fain, US-amerikanischer Musical- und Filmkomponist (* 1901)
- 6. Dezember: John Payne, US-amerikanischer Schauspieler (* 1912)
- 8. Dezember: Hans Hartung, deutsch-französischer Maler und Grafiker (* 1904)
- 8. Dezember: Max Grundig, deutscher Unternehmer und Gründer der Grundig AG (* 1908)
- 11. Dezember: Elías Valiña Sampedro, spanischer Pfarrer und Initiator des Jakobsweges (* 1929)
- 13. Dezember: Robert Blue, US-amerikanischer Politiker (* 1898)
- 14. Dezember: Andrei Dmitrijewitsch Sacharow, sowjetischer Atomwissenschaftler, Friedensnobelpreisträger (* 1921)
- 14. Dezember: Gerry Healy, trotzkistischer Politiker (* 1913)
- 16. Dezember: Oscar Galvez, Formel-1-Rennfahrer (* 1913)
- 16. Dezember: Emile de Antonio, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen (* 1919)
- 16. Dezember: Silvana Mangano, italienische Schauspielerin (* 1930)
- 16. Dezember: Lee van Cleef, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler (* 1925)
- 18. Dezember: Hans Helmut Dickow, deutscher Schauspieler (* 1927)
- 19. Dezember: Johann-Anton Rettenbacher, österreichischer Bassist und -cellist (* 1939)
- 21. Dezember: Ján Cikker, slowakischer Komponist (* 1911)
- 22. Dezember: Samuel Beckett, irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger (* 1906)
- 23. Dezember: Richard Rado, deutscher Mathematiker (* 1906)
- 25. Dezember: Nicolae Ceauşescu, kommunistischer Politiker und Staatspräsident (* 1918)
- 25. Dezember: Elena Ceauşescu, rumänische Politikerin und Ehefrau von Nicolae Ceauşescu (* 1916)
- 26. Dezember: Lennox Berkeley, englischer Komponist (* 1903)
- 26. Dezember: Josef de Vries, deutscher Jesuit und Philosoph (* 1898)
- 28. Dezember: Hermann Oberth, deutscher Physiker und Raumfahrtpionier (* 1894)
- 28. Dezember: Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker (* 1907)
- 30. Dezember: Gerhard Altenbourg, deutscher Maler und Grafiker (* 1926)
- 31. Dezember: Gerhard Schröder, deutscher CDU-Politiker, früherer Bundesminister (* 1910)
Tag unbekannt
- James Chambers, US-amerikanischer Hornist (* 1920)
- Maurice Philippe, britischer Konstrukteur von Rennwagen und Flugzeugen
- Michail Rafailowitsch Rauchwerger, russischer Komponist (* 1901)
- Sterjo Spasse, albanischer Schriftsteller (* 1914)
- John Wyer, britischer Motorsportteameigner und Rennleiter (* 1909)
Nobelpreise
- Physik: Wolfgang Paul, Hans Georg Dehmelt und Norman Foster Ramsey
- Chemie: Sidney Altman und Thomas R. Cech
- Medizin: J. Michael Bishop und Harold E. Varmus
- Literatur: Camilo José Cela
- Friedensnobelpreis: Tendzin Gyatsho
- Wirtschaftswissenschaft: Trygve Haavelmo
Musik
Bandgründungen
- Blind Melon
- Blur
- Crash Test Dummies
- Helmet
- J.B.O.
- Kyuss
- Marilyn Manson & The Spooky Kids - seit 1992 Marilyn Manson
- Monster Magnet
- Motorpsycho
- Oomph
- The Notwist
- The Verve
Album-Veröffentlichungen
- Bad Brains – Quickness
- Bad Religion – Suffer
- Beastie Boys – Paul's Boutique
- Roger Chapman – Live in Berlin
- Tracy Chapman – Crossroads
- Faith No More – The Real Thing
- Fugazi – Margin Walker
- Elton John – Sleeping with the Past
- Leatherface – Cherry Knowle
- Madonna – Like a Prayer
- Molotow Soda – Keine Träume
- Nine Inch Nails – Pretty Hate Machine
- Nirvana – Bleach
- NoFX – S&M Airlines
- The Offspring – The Offspring
- Pixies – Doolittle
- Queen – The Miracle
- Red Hot Chili Peppers – Mother's Milk
- Lou Reed – New York
- The Rolling Stones – Steel Wheels
- Sepultura – Beneath the Remains
- Soundgarden – Louder Than Love
- Spermbirds – Common Thread
- Suicidal Tendencies – Controlled by Hatred
- Tina Turner – Foreign Affair
- Frank Zappa – You Can't Do That on Stage Anymore Vol. III
Sonstiges
- Die Band Riva gewinnt am 6. Mai in Lausanne mit dem Lied „Rock me“ für Jugoslawien die 34. Auflage des Eurovision Song Contest
- Navigationsleiste Nummer-eins-Hits|1989
Weblinks
Commonscat
- Making the History of 1989, Center for History and New Media (CHNM), George Mason University
Link FL|ru
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